Laut der Nachrichtenagentur ABNA sagte Ismail Baghaee in einem Interview als Antwort auf eine Frage zu den Behauptungen US-amerikanischer Beamter über Verhandlungen und einen Waffenstillstand: „Wir haben nicht um Verhandlungen mit den USA gebeten, aber basierend auf unserem stets verantwortungsvollen Ansatz haben wir die Bitte eines regionalen Vermittlers um eine Reise in den Iran und Gespräche über die aktuelle Lage nicht abgelehnt. Diese Reise fand heute in Maschhad statt, und wir haben unsere Standpunkte und Ansichten der katarischen Seite mitgeteilt.“
Die neuen US-Sanktionen sind ein klarer Verstoß gegen das Memorandum of Understanding
Der Sprecher des Außenministeriums fügte hinzu: „Ein Punkt, auf den alle achten sollten, den alle kennen, der aber beachtet werden muss, ist, dass Vertragsbruch seitens der USA eine Gewohnheit ist. Wenn sie 2018 noch vorgaben, Probleme mit der vorherigen Regierung gehabt zu haben, scheinen sie jetzt sogar mit sich selbst uneins zu sein. Das Memorandum of Understanding, das erst vor 22 Tagen unterzeichnet wurde, wird von den USA ständig durch die Verletzung verschiedener Klauseln gebrochen.“
Baghaee fügte hinzu: „Die Ereignisse vom Mittwoch und Donnerstag waren eine grobe Verletzung der Klauseln 1 und 2 des Memorandums. Die Mitteilung über die Aufhebung im Zusammenhang mit dem Verkauf von iranischem Öl war wiederum eine grobe Verletzung einer weiteren Klausel des Memorandums, und die kürzlich bekannt gegebene Nachricht über die Verhängung neuer Sanktionen ist erneut ein klarer Verstoß gegen Klausel 9 des Memorandums. Von diesen 14 Klauseln hat die US-Seite unter verschiedenen Vorwänden verschiedene Teile davon verletzt. Deshalb sollten wir uns nicht allzu sehr wundern, denn Vertragsbruch ist Teil des Verhaltensmusters verschiedener US-Administrationen.“
Der Sprecher des Außenministeriums sagte: „Aber wir haben von Anfang an sehr klar und deutlich erklärt: Verpflichtung gegen Verpflichtung. Das bedeutet, dass wir keine Verpflichtung ohne Gegenleistung erfüllen. Wenn die andere Seite ihre Verpflichtungen bricht, was sie getan hat, dann hat die Islamische Republik Iran ebenfalls die notwendigen Maßnahmen ergriffen und umgesetzt. Dieser Ansatz wird auch in Zukunft fortgesetzt.“
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